Novartis zahlt potenziell 3,2 Mrd. US-Dollar für Zugang zu Alteogens Plattform für subkutane Arzneimittel. Dahinter steckt mehr als Patientenkomfort: Delivery-Technologien werden zu einem wichtigen Instrument für Lifecycle-Management und neue Wirkstoffklassen.
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Kleine und große Nachrichten erhalten in der Kurzübersicht auf transkript.de genau den gleichen Platz, nämlich ungefähr 400 Zeichen. Oft liegt es ja im Auge des Betrachters oder gar des Betroffenen, welche dieser Meldungen als besonders eingestuft wird. Es war eine ganze Menge los im Juni, trotz Hitze.
Novartis baut die Partnerschaft mit Orionis aus bei einem Dealvolumen von bis zu 1,4 Mrd. US-Dollar. Die Molecular-Glue-Technologie von Orionis Biosciences scheint auch für andere Pharmafirmen hochinteressant zu sein. Novartis war erstmals 2020 an Orionis kleben geblieben.
Neue US-Zölle auf Medikamente erhöhen den Druck auf Europas Pharmakonzerne. Unternehmen wie Roche und Novartis reagierten mit milliardenschweren Investitionen in den USA. Der vfa fürchtet nun eine weitere Verlagerung von Produktion und Innovation und sieht Europa immer mehr ins Hintertreffen geraten, wenn nicht reagiert werde.
Die Wirtschaftsregion Basel behauptet sich trotz globaler Unsicherheiten als gefragter Standort. Wie die Standortförderagentur Basel Area Business & Innovation mitteilt, wurden 2025 insgesamt 38 Unternehmen bei der Ansiedlung unterstützt – das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der Organisation.
Rückschlag nach Hoffnungsschimmer: Roche-Wirkstoff Giredestrant liefert gemischte Studiendaten. Der Schweizer Pharmakonzern Roche hatte mit seinem experimentellen Brustkrebsmedikament Giredestrant – ein oral einzunehmener Degrader-Wirkstoff – zuletzt große Hoffnungen geweckt. Mehrere klinische Studien hatten darauf hingedeutet, dass der Wirkstoff eine wichtige Rolle in der Behandlung hormonabhängiger Brusttumoren spielen und er sich für das Unternehmen zum Blockbuster entwickeln könnte. Nun hat, während die Zulassungsanträge bereits eingereicht wurden, eine wichtige Phase III-Studie ihr primäres Ziel verfehlt.
Roche wächst gegen den Trend und sieht sich mit 700 Mio. Euro Investitionen in Deutschland als einen Stabilitätsanker für die deutsche Wirtschaft. Der Gesamtumsatz stieg um 4,7 Prozent auf 8,9 Mrd. Euro. Einen Fokus legt Roche neben vielen Wirkstoffen in der Onkologie auf Alzheimer, zuerst in der Diagnostik, aber auch in der Therapie mit einem neuen Antikörper – in Penzberg erfunden – der besser ins Gehirn gelangt und dort einen viel größeren Wirkungsgrad erreichen kann als andere derzeitige Wirkstoffe.
Roche Diagnostics hat rund 300 Mio. Euro in ein Diagnostik-Innovationszentrum am Standort Penzberg investiert, das nach rund vierjähriger Bauzeit Mitte Februar eröffnet wurde. Die hohe Bundes- und Landespolitik traf sich zur Besichtigung vor Ort.
Die Zürcher Onkologie-Firma Araris Biotech AG hat eine Forschungskooperation mit Optionsvereinbarung zur Lizenzierung mit der japanischen Chugai Pharmaceutical geschlossen, einer Roche-Tochter. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) der nächsten Generation auf Basis der firmeneigenen AraLinQ™-Linker- und Konjugationstechnologie. Doch Araris ist selbst mittlerweile japanisch und eine 100%ige Tochter von Taiho Pharma, die zur Otsuka-Gruppe gehört. Geforscht wird weiterhin in Zürich – so sichtbar, dass die Gebrüder Strüngmann im vergangenen Jahr einen Preis an die Firmengründer verliehen.
Roche hat 2025 ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Basler Konzern steigerte seine Verkäufe währungsbereinigt um 7 Prozent auf 61,5 Mrd. CHF und legte beim Kernbetriebsgewinn sogar um 13 Prozent zu. Für viele Beobachter ist das mehr als nur ein solides Jahresergebnis.

Basel Area Business & Innovation; Jean Jaques Schaffner
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Raphael Alu für Basel Area Business and Innovation
F.Hoffmann-La Roche Ltd.
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